Eine Studie ergab, dass eine gute Ernährung das Leben um Jahre verlängern kann

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Eine neue Studie mit über 100.000 Menschen in Großbritannien hat ergeben, dass die Einhaltung einer von fünf gesunden Ernährungsgewohnheiten die Lebenserwartung deutlich verlängern kann. Die Forscher beobachteten, dass Personen, deren Essgewohnheiten mit diesen Mustern übereinstimmten, im Vergleich zu Personen mit den schlechtesten Ernährungswerten ein um 18–24 % geringeres Risiko hatten, aus irgendeinem Grund zu sterben, selbst nach Berücksichtigung von Lebensstilfaktoren wie Rauchen, Bewegung und Bildung.

Der Langlebigkeitsvorteil

Für Frauen bedeutete dies eine Verlängerung der Lebenserwartung um 1,5 bis 2,3 Jahre; bei Männern zusätzlich 1,9 bis drei Jahre. Die in Science Advances veröffentlichten Ergebnisse unterstreichen einen seit langem bestehenden, aber neu quantifizierten Zusammenhang zwischen Lebensmittelauswahl und Langlebigkeit. Das ist wichtig, weil es unterstreicht, dass wie Sie essen genauso wichtig ist wie was Sie essen. In der Studie geht es nicht um restriktive Diäten; Es geht um die Konsistenz beim Verzehr nährstoffreicher Lebensmittel.

Fünf Ernährungsgewohnheiten, die wichtig sind

Bei den fünf identifizierten Ernährungsmustern handelte es sich nicht um starre „Diät“-Pläne wie Keto oder Paläo, sondern vielmehr um akademische Maßstäbe für gesunde Ernährung. Dazu gehörten:

  • Alternativer Index für gesunde Ernährung: Priorisiert Lebensmittel, von denen bekannt ist, dass sie chronischen Krankheiten vorbeugen.
  • Alternative Mittelmeerdiät: Eine Variation der traditionellen Mittelmeerdiät, angepasst an verschiedene Bevölkerungsgruppen.
  • Index für gesunde pflanzliche Ernährung: Betont pflanzliche Lebensmittel und begrenzt gleichzeitig tierische Produkte.
  • Dietary Approaches to Stop Hypertension (DASH): Entwickelt, um den Blutdruck durch herzgesunde Lebensmittel zu senken.
  • Diät zur Reduzierung des Diabetes-Risikos: Konzentriert sich auf Lebensmittel mit niedrigem glykämischen Index, um den Blutzuckerspiegel zu stabilisieren.

Insbesondere war eine ballaststoffreiche Ernährung stark mit einem längeren Leben verbunden, während eine übermäßige Zuckeraufnahme mit einem erhöhten Sterblichkeitsrisiko korrelierte.

Genetik und die Macht der Wahl

Interessanterweise berücksichtigte die Studie auch die genetische Veranlagung für Langlebigkeit. Während diejenigen, die eine genetische Veranlagung für ein längeres Leben hatten, immer noch von gesunder Ernährung profitierten, waren die Auswirkungen weniger ausgeprägt als bei Personen mit einer schwächeren genetischen Veranlagung. Dies verdeutlicht, dass die Ernährung ungünstige genetische Faktoren teilweise ausgleichen kann.

Studienbeschränkungen und praktische Ratschläge

Forscher räumen ein, dass verwirrende Variablen (z. B. Zugang zur Gesundheitsversorgung und Gesundheitsbewusstsein) nicht vollständig ausgeschlossen werden können und die Ergebnisse möglicherweise nicht direkt auf Bevölkerungsgruppen außerhalb des Vereinigten Königreichs zutreffen. Experten sind sich jedoch einig, dass die große Stichprobengröße der Studie ihren Schlussfolgerungen Glaubwürdigkeit verleiht.

Letztendlich ist die Botschaft klar: Auch wenn die genauen Steigerungen der Lebenszeit variieren können, wird eine konsequente gesündere Ernährung Ihr Leben wahrscheinlich verlängern. Denken Sie nicht zu sehr über die genauen Zahlen nach; Konzentrieren Sie sich darauf, nährstoffreichere Lebensmittel in Ihren Alltag zu integrieren.

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