Der Getränkedosen-Trick: Wie vier Zapfhähne explosives Sprudeln verhindern

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Haben Sie schon einmal eine Limonade bei sich explodieren lassen? Es ist ein häufiges Missgeschick im Sommer, aber die Wissenschaft bietet eine überraschend einfache Lösung : viermal auf die Dose klopfen, bevor man sie öffnet.

Die Wissenschaft hinter dem Fizz

Kohlensäurehaltige Getränke wie Limonade und Mineralwasser enthalten gelöstes Kohlendioxid (CO₂). Wenn Sie die Dose schütteln, verteilt sich dieses Gas ungleichmäßig neu und sammelt sich oben. Dadurch entsteht Druck. Beim Öffnen der Dose wird dieser Druck dann explosionsartig abgebaut, sodass die Flüssigkeit überallhin spritzt.

Entscheidend ist, dass CO₂ so weit wie möglich in der Flüssigkeit gelöst bleiben möchte. Durch Schütteln wird es aus der Lösung herausgedrückt.

Die Vier-Tap-Methode

Laut dem ehemaligen NASA-Ingenieur Mark Rober werden die eingeschlossenen CO₂-Blasen durch Antippen der Dose an vier strategischen Stellen zurück in die Flüssigkeit befördert. Dadurch wird der Druck ausgeglichen und der Explosionsstoß beim Öffnen minimiert.

Die genauen Standorte sind nicht entscheidend; Nur ein paar kräftige Schläge auf den oberen Rand der Dose reichen aus.

Warum das wichtig ist

Dabei geht es nicht nur darum, ein klebriges Durcheinander zu vermeiden. Es veranschaulicht ein grundlegendes Prinzip der Physik: Druck und Gaslöslichkeit. Das Phänomen gilt für jedes kohlensäurehaltige Getränk, einschließlich Selters, Limonade und sogar Bier.

Der Trick ist praktisch für Picknicks, Partys oder jede Situation, in der eine geschüttelte Limonade im Spiel sein könnte.

Wenn Sie das nächste Mal nach einem kalten Getränk greifen, denken Sie daran, dass ein paar Berührungen Ihr Hemd retten können … und Ihre Würde.

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