Pfeilschwanzkrebse sind keine Käfer. Es sind lebende Fossilien.

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Der Autoscooter eines Außerirdischen. Seltsam hervortretende Augen starren zurück. Keine Plasmamotoren. Keine Anti-Schwerkraft. Nur zehn Spinnenbeine, die man kaum sieht.

Sie haben die Meere seit Äonen aufgewühlt. Wir nannten es die Pfeilschwanzkrebs.

Fauler Name. Wirklich ein Mangel an Vorstellungskraft.

Das Schwert an seinem Schwanz? Sicherlich sieht er grimmig aus. Es ist nur ein Ruder. Steuern Sie damit, und gut ist. Das wusste ich nicht. Habe einmal einen am Schwanz hochgehoben.

Schlechter Schachzug.

Zum Glück ist es weggeschwommen. Unversehrt.


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Das Blut, das Leben rettet

Es legt weiche, hellgrüne Eierklumpen. Rote Knoten fressen sie. Die Vögel werden satt. Der Krabbe ist es egal.

Hier ist der Clou. Das Blut? Helles Blau. Es erkennt Keime wie nichts anderes auf der Welt.

Limulus polyphemus. Das ist der Name, den Wissenschaftler verwenden. Überlebender zweier Massensterben. Seit 250 Millionen Jahren unverändert.

Man kann die Perfektion nicht verbessern, oder?

So lautet zumindest der Witz.

Einmal sah ich, wie sie sich paarten. Hunderte stürmten das flache Ende eines Hochwasserstrandes. Ein chaotischer Schwarm. Zwei oder drei Männchen klammern sich fest an jedes Weibchen.

Es war nicht romantisch. Es war Biologie, roh und laut. Die Flut kam. Sie verschwanden im tiefen, uralten Rhythmus der Dinge, die wir kaum verstehen.

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