Japan gehen die Roboterwölfe aus. Den Bären ist es egal.

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Es funktioniert. Meistens. Das ist jetzt das Problem. Japan braucht mehr Monsterwölfe, die gruseligen, pelzbekleideten Roboter, die die aggressiven Bärenpopulationen der Insel verscheuchen sollen. Aber Ohta, das kleine Unternehmen hinter der Erfindung, ist völlig ausgelaugt. Sie können sie nicht schnell genug machen.

Als der Roboter 2016 auf den Markt kam, sah er lächerlich aus. Ein mit Kunstpelz umwickelter Rohrrahmen. Bedrohliche Reißzähne. Rote LED-Augen, die wie die eines Cartoon-Bösewichts leuchten. Es ging aus den falschen Gründen viral, tat aber genau das, was es tun sollte. Halten Sie Wildschweine, Hirsche, Asiatische Schwarzbären (Ursus thibetanus ) und Braunbären (Ursus arctos ) fern, die immer wieder in Bauernhöfe und Häuser eindringen.

Heute? Die Technologie ist gewissermaßen ausgereift. Batteriebetrieben. Solargeladen. Erkennungssensoren lösen Lautsprecher aus, die über 50 Clips abspielen – Sirenen, menschliche Stimmen –, die eine halbe Meile weit hörbar sind. Der Haken ist der Preis. Sie rechnen mit einem Minimum von 4.000 US-Dollar pro Einheit. Und weil jeder einzelne Wolf handgefertigt ist? Die Wartezeiten betragen bis zu drei Monate.

„Wir fertigen sie in Handarbeit. Wir bitten unsere Kunden, jetzt zwei bis drei Monate zu warten.“ – Yuji Ohta

Warum die Eile? Bären werden mutiger. Und tödlicher.

Durch die Zersiedelung wird ihr Lebensraum immer kleiner. In freier Wildbahn wird das Futter knapp, deshalb suchen sie in unseren Höfen nach. Auch die demografische Entwicklung hilft nicht; Eine alternde ländliche Bevölkerung macht allein sitzende ältere Bewohner besonders gefährdet. Die Statistiken sind düster. Seit Beginn des Jahres 2015 gab es 13 Todesopfer. 200 Verletzte. Diese Sterblichkeitsrate verdoppelt den bisherigen Rekord. Über 50.000 Sichtungen wurden landesweit protokolliert.

Es wird schlimm genug, dass die Regierung letztes Jahr das Militär geschickt hat. Sie töten Bären. Im Jahr 2024 wurden mehr als 14.000 Tiere gefangen und eingeschläfert. Verdreifachung der Vorjahressumme.

Man könnte meinen, das Ausmerzen sei genug. Aber Ohta sagt, dass die Erkenntnis wächst, dass die Roboterwölfe tatsächlich funktionieren. Die Landwirte sind die Kernbasis. Golfplätze wollen sie. Auch Landarbeiter. Das Unternehmen plant Upgrades. Räder. Autonome Patrouillen. Sogar Handheld-Versionen für Wanderer und Kinder.

Bis diese vom (sehr kleinen) Fließband rollen? Lesen Sie das Handbuch. Die Regierung hat Sicherheitstipps. Lerne sie. Benutze sie.

Denn die Roboter gehen zur Neige und die Bären fangen gerade erst an.

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